SEI DU Conny Six
SEI DU   Conny Six 

Die Reise beginnt und ich habe zwei Namen in mir für Dich.

Iris-Maria, jedoch heißt Du so nicht mit zweiten Namen, aber ich kann ihn nicht einfach überhören.

Du sagst, Deine Mama hieß Marie, vielleicht ist sie bei uns um mitzureisen und ich verstehe Maria.

Verstorbene habe ich so noch nicht gefühlt, wahrgenommen.

( Am Ende der Reise ändert sich dies )

Deine Helfer möchten, das Du während der Reise komplett bist.

Alles von Dir darf gesehen und gefühlt werden.

 

Du bist eine leise Seele.

Kaum einer nimmt Dich so wahr, wie Du bist.

In Dir spiegeln sich viele Leben, für Du Dich verantwortlich fühlst.

Du sie jedoch nicht zu tragen hast.

 

Wie viele Lichter um Dich herum müssen brennen, das Du Dich selbst siehst ?

Wie viele Spiegel sind nötig, das Du Dich selbst erkennst ?

 

Mittig von Dir, eher Höhe Brustkorb nach unten, da ist eine Schwere, die ganz dunkel ist. Doch darunter ist eine wunderschöne Enrgie, so wie darüber.

Leicht, hell und so warm.

Aber die Mitte ist zu schwer, zu düster.

Und dabei ist es nicht das Deine.

 

Du möchtest gehen, nicht wahr ?

Du möchtest dorthin, wo Du Dich im ganzen so fühlen darfst, wie Du bist.

Gleichzeitig hast Du jedoch Schuldgefühle.

Weil dann keiner mehr da ist, um für die anderen das zu tun, was Du tust.

Liebe Iris, öffne Deine Augen.

Folge nicht blind den Hilferufen.

 

Ich sehe so viele Punkte bei Dir, die funkeln.

Es ist wie ein Sternenregen in Regenbogenfarben.

> Regen – Segen < ( für Dich )

 

Den anderen passiert nichts, wenn Du es geschehen lässt.

Und wenn, dann nur gutes.

Im schlimmsten Fall ist die Selbsterkenntnis schmerzhaft.

Aber nicht für Dich.

 

Für Dich ist es im Jetzt schmerzhaft.

Für Dich ist im Hier die Last zu schwer.

 

Klarheit

 

Auf dem Tisch in meinem Zimmer liegen drei Dinge in einer Holzschale.

Ein Lavastein, eine Wurzel und ein Bergkristall.

Die Sonne scheint und ihre Strahlen treffen auf den Kristall, so das er mich blendet.

Ich nehme ihn zu mir, umschließe ihn mit der Hand und er wird sofort warm. Mit einer Restkühle, die sich zu weigern scheint auch noch warm zu werden.

Der Kristall scheint aus vielen verschieden Kristallen zu sein. Ich sehe so viele Farben in ihm, kaum zu erkennen.

Nur wenn man ihn leicht dreht und genau betrachtet, dann sieht man dieses wunderschöne Leben in diesem Kristall.

 

Er hat ein paar Kanten, die jedoch nicht scharf sind.

Er hat ein paar Stellen, die abgesplittert sind.

Er hat in sich einen Kern, der für sich selbst zu existieren scheint.

Um diesen Kern herum entstand dieses funkeln, leuchten und einzigartige.

Ich kann in ihn hinein schauen und alles erkennen.

 

Ich fühle die Wärme in meiner Hand, die der Kristall aus strahlt. Die Restkühle ist nun auch warm.

DU bist der Bergkristall liebe Iris.

Dein Leben hat Dich geschliffen, mit allen Ecken und Kanten, die rund und weich bei Dir sind.

 

Der Kern ist Deine Seele.

So wunderschön, so zart an Farben und so sichtbar leuchtend.

Schillernd versucht Deine Seele sich im Außen zu zeigen.

 

Doch dieser Gürtel um Dich herum, um Deine Mitte, verhindert den freien Flug.

Du bist angekettet an Menschen, Umstände, die zwar zu Deinem Leben gehören, aber nicht Dein Leben sind.

Die Verantwortung dafür hast Du an Dich genommen und nun weint Deine Seele.

 

,, In mir ist es fast heiß, ein kühle Brise streift meine Haut und ich spür, Du willst hier nicht sein. Gänsehaut in mir und ich weiß, Du spürst es auch.“

 

Der Bergkristall scheint zu mir zu sprechen. Deine Seele ist im ganzen bei mir und sie sagt:

 

>> Liebe Iris, Du bist am richtigen Ort, im richtigen Haus, im richtigen Garten.

Du bist Daheim.

Du hast diesen Ort gewählt, weil Du dort schon einmal warst vor langer Zeit.

Die Flucht von damals ist heute nicht mehr Notwendig.

Lasse die Vergangenheit los, aus diesem Leben und jenen davor.

Die Seelen die Du vermißt, sind bei Dir.

Immer wenn die Sehnsucht in Deinem Herzen erblüht, sind die Seelen da und umarmen Dich. <<

 

Wenn Du Dich auf eine Wiese stellst bei Sonnenschein, dann wirft Dein Körper Schatten. Dabei ist es egal, in welche Richtung Du Dich drehst.

So ist es auch mit Deiner Seele.

Nur das sie kein Sonnenlicht braucht.

Deine Seele funkelt nach Außen, wenn Du Dich in Dir gefunden hast.

Kleine Strahlen sind schon durch kleine Risse zu sehen.

 

Erlaube Dir, frei zu sein.

Erlaube Dir, zu sein wie Du bist.

Erlaube Dir, für Dich zu sorgen.

Erlaube Dir, eins zu sein in Dir.

 

Liebe Iris, ich danke Dir für Deine Vertrauen und für diese schöne Reise zu Dir.

 

Am Ende der Reise reden wir beide noch miteinander.

Ich horche, was Iris mir erzählt. Was sie gefühlt hat, wie ihre Wahrnehmung ist und ob bzw. was sie gesehen hat.

Dies bleibt jedoch unter uns, so wie die Worte bei einem Vorgespräch.

Wir beide haben sehr lange miteinander gesprochen und dabei auch von ihrer Mama, die ihr schon voraus gegangen ist.

Dabei habe ich sie gefühlt, die Mama, in Farben

In sehr hellen Tönen, sehr weich und sehr zart.

Die Mama hat die gleichen Seelenfarben wie Iris, nur ein wenig heller, sanfter und leiser.

 

Danke für dieses Fühlen / Sehen dürfen.